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Die

rettet Bleifeldfenster vor der Verschrottung bzw. dem Verkauf an Fremde!

Auf der Geest tat sich etwas:
Die ersten vier Backsteinhäuser der ehemaligen LVA-Altenwohnanlage in der Stoltenstraße/ Ecke Manshardtstraße mussten Ende 2005 dem Neubau von 41 Reihenhäusern weichen.
Bei der fotografischen Dokumentation dieses Areals vor dem Abriss entdeckten wir auch ein wunderschönes Bleifeldfenster am Gemeinschaftsraum der Wohnanlage mit einem Hamburg- Motiv.
Es zeigt von rechts nach links den Hafen mit Schiffen und Kränen, dann vier der fünf Hamburger Hauptkirchen (Katharinen, Michel, Nicolai und Petri) sowie den Rathausturm und die Alster mit den typischen Segelbooten. Geschaffen wurde das Fenster 1958 von bisher unbekannten Künstlern. Jedes der fünf Fenster misst 1,30 x 2,35 m.

Bei Anblick dieses Fensters entstand eine spontane Idee: Dieses Mosaik-Fenster muss dem Stadtteil unbedingt erhalten bleiben und könnte später einmal die Räume eines (lang ersehnten) Stadtteilzentrums zieren.

Bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Bauherren der neuen Häuser - der Heymann AG - erfuhren wir, dass die Abrissfirma Ehlert & Söhne die alten Häuser komplett verwerten darf und somit auch über den Verbleib bzw. die Verwendung der Fenster entscheidet.
Am 7. 11. 2005 erhielten wir dann, quasi in letzter Minute, den Zuschlag für die Fenster, nachdem sie eigentlich schon einem anderen Käufer versprochen waren. Ehlert & Söhne zeigte für unserem Wunsch, die Fenster dem Stadtteil zu erhalten, sehr viel Verständnis. Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken!!

Mit unserem Sponsor “Glaserei Möller” hatten wir zum Glück auch eine Fachfirma, die dann in mühevoller Arbeit am Dienstag dem 8.11. - einen Tag vor dem Abriss - die Fenster ausgebaut und abtransportiert hat. In einem Lager warteten die schmuckvollen Fenster lange darauf, in Horn eine neue, repräsentative Bleibe zu finden.
Bei der Entwicklung und Umsetzung des Stadtteilhauses HORNER FREIHEIT haben sich nun alle späteren Nutzer nach einer intensiven Diskussion auf einen Platz im neuen Haus geeinigt:
Im ersten Stock gibt es einen offenen Balkon zum Foyer, der nun für die Fenster zur neuen Heimat wird. Damit hat sie jeder Besucher, der ins Haus kommt, sofort im Blick. Leider wird aus Platzgründen das linke Element (Alster_1) fehlen. Aber wir freuen uns trotzdem, dass die Fenster nun nach über 10 Jahren Dornröschenschlaf wieder repräsentativ erstrahlen.

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Die Geschichtswerkstatt Horn bedankt sich bei allen Beteiligten an dieser Aktion und freut sich, ohne fremde Unterstützung die finanziellen Mittel zum Ankauf der Fenster aus dem Erlös der Kalenderverkäufe aufgebracht zu haben. Unterstützen auch Sie unsere weiteren Projekte durch den Kauf des
Kalenders!

Die Montage  der Fenster im Stadtteilhaus wurde aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) finanziert. Für die Idee und Umsetzung der Montagekonstruktion bedanken wir uns bei der Tischlerei INNOHOLZ  und für die Restaurierung des beschädigten Fensters bei Corinna Hempel vom Glaskunst-Atelier Hempel! Die abschließenden Malerarbeiten an den Holzrahmen wurden vom Malereibetrieb Joachim Brügmann gestiftet.

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